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Aktionskreis Spannskamp

Eine Genossenschaftssiedlung soll mit drei 5 geschossige Bauten nachverdichtet werden. Auf diesem Gelände darf, laut gültigem B51-Plan, aber nicht gebaut werden. 520 Gegenstimmen werden von der Behörde und Vorstand ignoriert. Ein Bauvorbescheid wurde der Schiffszimmerer Genossenschaft bereits genehmigt. Es werden dann ca. 30 Bäume gefällt und ca. 80 Parkplätze vernichtet.

Stand: 30.12.2014 | auf Karte zeigen

Initiative ESSO-Häuser

www.initiative-esso-haeuser.de
In dem Bereich Spielbudenplatz 5-13 befinden sich neben einer Tankstelle inkl. Waschstrasse und einer Tiefgarage, der Zeit ca. 100 Wohneinheiten, diverse Clubs und kleinere Geschäfte. Das Ensemble wurde 1959 -1960 von den Architekten Großner und Professor Hans Stich erbaut, mit dem Ziel zwei damals als häßlich empfundene Baulücken zu schließen und dem Spielbudenplatz ein modernes Antlitz zu verleihen. Seitdem pulsiert hier das Leben. Irgendwas scheint dran zu sein, an dem Geist der Nachkriegsmoderne. Kein Gebäudekomplex in Hamburg hat eine derart vielseitige Nutzung. Die Architektur verbindet Wohnen, Arbeiten und Nachtleben auf einzigartige Weise.
Der Ort ist seit vielen Jahren eine der zentralen Anlaufstellen des Kiezes und steht für den rauen, egalitären Charme des Schmelztiegels Reeperbahn. Sowas lässt sich nicht nachbauen.Der langjährige Besitzer des Grundstücks, Jürgen Schütze, hat das Grundstück 2009 an die milliardenschwere Bayerische Hausbau GmbH verkauft. Der neue Besitzer machte von Anfang an kein Hehl daraus, dass er die Gebäude abreißen und die so genannte „Bruttogeschoßfläche“ durch eine Neubebauung verdreifachen will. Verschwinden würden neben 107 Wohnungen, u.a. die legendäre Esso Tanke, das Molotow, der Planet Pauli Club, das alt eingesessene Autohotel und anderes kiezaffines Gewerbe.

Entstehen soll überwiegend hochpreisiger Wohn- und Gewerberaum.
2/3 der Mieterschaft haben mittlerweile gegen den Abriss unterschrieben und fordern nichts weiter, als dass der Besitzer seiner Instandhaltungspflicht nachkommt. Die Bewohnerinnen wissen sehr gut warum sie gerne in genau diesen Wohnungen wohnen. Manche leben hier schon in der zweiten oder dritten Generation. In den Häusern findet sich genau jene bunte Mischung an BewohnerInnenschaft, die im Zusammenhang mit dem kulturell vielfältigen St. Pauli immer behauptet und vermarktet wird

Stand: 28.11.2013 | auf Karte zeigen

Kampagne für ein AZ Altona

Gentrifizierung, Freiräume; Altonaaz4altona.blogsport.de
Bereits seit längerer Zeit besteht in Altona ein Bedarf an selbstverwalteten, unkommerziell nutzbaren Räumlichkeiten. Gerade aufgrund der vielen geplanten Bau- und Umstrukturierungsmaßnahmen in Altona und der damit einhergehenden Verdrängung von „unlukrativen“ Menschen, sind Stadtteilzentren, welche sich der immer gleichen Standort- und Verwertungslogik widersetzen, dringend notwendig. Mit der Besetzung des ehemaligen Finanzamts am 23.04.2011 wurde von über 200 Aktivist*innen versucht einen solchen Ort praktisch zu schaffen: Das Autonome Zentrum Altona.

Mit der Räumung wurde nichts gelöst, im Gegenteil, es wurden neue Probleme geschaffen: Strafverfahren gegen die Besetzer*innen sollen sie einschüchtern, Geschwätz von einem „Community Center“ den Protest befrieden, doch die benötigten Räume gibt es immer noch nicht. Die Kampagne für ein selbstverwaltetes Stadtteilzentrum in Altona nimmt sich diesen Problemen an: Bis das AZ wieder da ist!

Stand: 29.02.2012 | auf Karte zeigen

PoKoBi

Altonawww.pokobi.de
Als die weltweit unbekanntesten Experten für gesellschaftsphysikalische Prozesse empfehlen wir:
"Mach was!"

Denn: Die Realität ist in Wirklichkeit ganz anders!

Doch wir lassen uns nicht entmutigen, und bleiben:
überparteilich, unabhängig und bierernst.

Stand: 22.03.2013 | auf Karte zeigen